„Zukunft in Vielfalt“ – positive Resonanz auf Frankfurter Fachtagen


Am 14. Juni dieses Jahres wurde das neue Lions-Quest-Fortbildungsmodul erstmals im Rahmen der Frankfurter Fachtage „Das Miteinander gestalten in Klassen mit zugewanderten Kindern und Jugendlichen – Soziales Lernen – Teilhabe – Integration“ der Zielgruppe vorgestellt und sehr gut aufgenommen. Marie-Luise Schrimpf-Rager, Lions-Quest- Seniortrainerin und Mitglied der Projektgruppe für die Entwicklung von „Zukunft in Vielfalt“, bot im Rahmen der Tagung einen Workshop zum neuen Lions-Quest-Fortbildungsmodul mit dem Thema „Interkulturelle Kompetenz in Schulklassen und anderen Gruppierungen“ an und zog eine positive Bilanz.

Zuwanderung als Herausforderung und Chance für ein Miteinander

Der Einladung zur Fachtagung, veranstaltet vom Staatlichen Schulamt der Stadt Frankfurt sowie dem Hessischen Kultusministerium im Rahmen des Projektes „Gewaltprävention und Demokratielernen“ (GuD), folgten zahlreiche Lehrkräfte, sozialpädagogische Fachkräfte und SchulleiterInnen. Sie alle wollen der Herausforderung, aber auch den Chancen durch die Integration von zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Schulen begegnen. Dabei steht die bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema „Umgang mit Vielfalt“ im Vordergrund.

Nach der Begrüßung durch Helmolt Rademacher als Projektleiter des Hessischen Kultusministeriums und Ingrid Wiemann vom Staatlichen Schulamt in Frankfurt und im Anschluss an die Einführungsreferate „Bildung eines neuen Wir“ und „Schule als sicherer Ort“ über die Integration von Geflüchteten in den Schulalltag, ging es für die Teilnehmer dann an die aktive Auseinandersetzung mit dem Tagungsthema. Im Rahmen verschiedener Workshops konnten sie ihre bisherigen Erfahrungen untereinander austauschen und Lösungen für ein gelingendes Miteinander im Schulalltag finden.


Einführung von Lions-Quest „Zukunft in Vielfalt“ im Workshop

Dabei gestaltete die erfahrene Lions-Quest-Seniortrainerin Marie-Luise Schrimpf-Rager einen der Workshops und führte die Teilnehmer in das neue Lions-Quest-Fortbildungsmodul „Zukunft in Vielfalt“ ein, welches auf die bereits bewährten Programme „Erwachsen werden“ und „Erwachsen handeln“ aufbaut und voraussichtlich im Oktober nach der Pilotphase im Regelbetrieb angeboten werden kann.

Mit „Zukunft in Vielfalt“ wird dem Bedarf der Professionalisierung u. a. von Lehrkräften und sozialpädagogischem Fachpersonal im Umgang mit kultureller Vielfalt Rechnung getragen. Die Ziele der anderthalbtägigen Fortbildung liegen darin, die TeilnehmerInnen zu befähigen, möglichst frühzeitig eine positive Grundhaltung gegenüber kultureller Diversität zu vermitteln und so ein Klima der Wertschätzung und des gegenseitigen Respekts in Schulklassen oder ähnlichen Gruppierungen zu vermitteln. Dadurch ist es möglich,  Vorurteile und Konflikte zu reduzieren  und Radikalisierungstendenzen präventiv entgegenzuwirken .

Die TeilnehmerInnen in Frankfurt bildeten eine der ersten Zielgruppen, denen die Inhalte von „Zukunft in Vielfalt“ näher gebracht wurden. Zunächst stellte Marie-Luise Schrimpf-Rager kurz die Programme Lions-Quest „Erwachsen werden“ und „Erwachsen handeln“ vor und ging hierbei besonders auf die komplexen gruppendynamischen Prozesse ein, die durch die Aufnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in die Klassengemeinschaft neu entstehen können. Auch der Aspekt, sich als LehrerIn als Autorität zu verstehen und sich auch so zu zeigen, wurde hervorgehoben und besprochen. Dabei ging es vor allem darum, wie man sich als Multiplikator wohlwollend und wertschätzend im Umgang mit jugendlichen Geflüchteten verhalten kann, aber auch gleichzeitig die Einhaltung von Regeln nicht aus den Augen verliert. Die TeilnehmerInnen waren sich darin einig, dass dies im Schulalltag nicht immer leicht zu bewältigen ist und sahen gleichzeitig in dem neuen Modul „Zukunft in Vielfalt“ ein inhaltlich gutes Handwerkszeug, welches sie direkt in ihren Klassen umsetzen können.

Auch die Workshopleiterin gab sich am Ende zufrieden mit der Resonanz der TeilnehmerInnen und zog eine positive Bilanz: „Das Feedback der 18 TeilnehmerInnen zum Workshop war positiv und es ergaben sich weitere Kontakte zu Schulen, die Interesse an dem Angebot zeigten.“

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Aktuelles

Lucien Vico Kempe, staatliches Schulamt Fritzlar:

„Das Seminar „Zukunft in Vielfalt“ ist eine in der Methode gelungene Mischung aus Praxis und Theorie, optimal zugeschnitten auf die Heterogenität, Diversität und Vielfalt an allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufen I und II. Das Seminar selbst war  „Großes Kino“.

"Zukunft in Vielfalt" - zweites Pilotseminar in Rottweil mit positiver Resonanz

Die Themen Identität, persönliche und gesellschaftliche Werte, Zugehörigkeit, Fremdheit und vor allem Migration sowie die Frage, wie wir in Zukunft miteinander leben wollen, beschäftigen viele Menschen in der heutigen Zeit. Damit eine "Zukunft in Vielfalt" eine Chance und Bereicherung darstellt, ist es sicher wichtig, sich zunächst über die eigene Identität und vor allem die eigenen Werte klar zu werden, um dann später einen Konsens mit anderen Wertehierarchien herstellen zu können...

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Erstes öffentliches Einführungsseminar Lions-Quest „Zukunft in Vielfalt“ in Abensberg

Das erste Pilotseminar Lions-Quest "Zukunft in Vielfalt" fand Mitte Oktober in Abensberg, einer niederbayrischen Kleinstadt nahe Regensburg, statt. Neben den Teilnehmern waren alle Senior-Trainer, die gleichzeitig auch die Programmentwickler sind, anwesend und führten erstmalig durch das neue Lions-Quest-Programm-Modul.Einen Auszug aus einem Bericht über den ersten erfolgreichen Pilot von "Zukunft in Vielfalt" können Sie hier lesen:

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Fachtag Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Lions-Quest "Zukunft in Vielfalt" war mit drei Workshops auf dem landesweiten Fachtag Deutsch als Zweitsprache (DaZ) des Hessischen Kultusministeriums vertreten. Dieser fand vom 16. bis 17.09.2016 in der Justus-Liebig-Universität Gießen - Philosophikum II - statt.

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Vorstellung ZiV auf Frankfurter Fachtagen

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